Start Neuheiten Gartenscheren: Stiftung Warentest vergibt 14 Mal „Gut“

Gartenscheren: Stiftung Warentest vergibt 14 Mal „Gut“

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Für die Juli-Ausgabe von Test hat die Stiftung Warentest über 30 Gartenscheren auf den Prüfstand gestellt.
Für die Juli-Ausgabe von Test hat die Stiftung Warentest über 30 Gartenscheren auf den Prüfstand gestellt.

Für das Juli-Heft von Test hat die Stiftung Warentest insgesamt 31 Gartenscheren getestet. Nur die Hälfte hat buchstäblich „gut“ abgeschnitten.

Schneidleistung, Schnittbild, Haltbarkeit, Robustheit, Reparierbarkeit, Leichtgängigkeit, Gewicht, Griffigkeit, Sicherheit – all das hat die Stiftung Warentest für einen aktuellen Test von Gartenscheren sowie Astscheren untersucht. Von den 31 getesteten Modellen bekamen 14 die Note „Gut“ – und zwar quer durch alle Preisklassen. Kernfrage: Welcher Kraftaufwand ist nötig, um einen trockenen Holzstab durchzuschneiden? Einige Gartenscheren schaffen das mit einem festen Händedruck, Billigfabrikate erfordern erheblich mehr Krafteinsatz.

Testsieger: die Original Löwe Amboss-Gartenschere

45 Euro kostet der Testsieger: die Amboss-Gartenschere aus dem Hause Original Löwe. Nur gut die Hälfte – nämlich 22 Euro – verlangt Gardena für den Zweitplatzierten aus der Serie „Gardena Komfort“. Den Testsieg bei den Astscheren holte sich der finnische Hersteller Fiskars mit der Power Gear L94. Ganz preiswert ist das Modell nicht: Der Listenpreis liegt bei 73 Euro. Gute Alternativen gibt es indes schon für deutlich weniger Geld: die Gardena-Astschere Classic 680 B für 29 Euro, die Bauhaus Getriebeastschere BHASB-2 675  für 32 Euro und die Siena Garden Premium Bypass Astschere für 34 Euro.

Getestet wurden darüber hinaus Gartenscheren und Astscheren der Marken Obi/Luxtools, Berger, Wolf Garten, Lifetime Garden, Kaufland K-Classic, Felco, Bahco und Lidl/Florabest.

Ambossschere oder Bypass-Schere?

Zu einer echten Glaubensfrage hat sich die Entscheidung entwickelt, ob man besser zu einer Amboss-Schere oder zu einer Bypass-Schere greift. Beide Bauarten haben ganz unterschiedliche Vorteile: So seien Ambossscheren ausgesprochen kraftsparend und daher am ehesten für hartes und trockenes Holz geeignet. Mehr Flexibilität bieten hingegen Bypass-Scheren, weil auch frische Zweige und Äste gut abgeschnitten werden können.

Die Stiftung Warentest rät in jedem Fall dazu, die passende Gartenschere durch Ausprobieren im Laden auszuwählen – schließlich gibt es Modelle für unterschiedlich große Hände.

Den großen Vergleichstest mit genauen Ergebnissen aller Gartenscheren finden Sie in der Juli-Ausgabe der Zeitschrift Test (ab 26. Juni im Handel) oder zum Abruf auf der Website der Stiftung Warentest.

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