Gegen Blattläuse auf Rosen helfen Hausmittel und Präparate auf biologischer Basis, die Sie fix und fertig im Handel kaufen können.

Bereits ab April machen sich Blattläuse über Ihre geliebten Rosen her – und hier insbesondere die jungen, weichen Austriebe. Die grünen oder bräunlich-roten Schädlinge unterscheiden dabei nicht zwischen Edelrosen, Beetrosen, Wildrosen oder Kletterrosen: Die Blattläuse bohren ihren Saugrüssel in die Pflanzen und entziehen ihm den Pflanzensaft. Die Schädlinge saugen bevorzugt an den jungen, frischen Blättern, Stängeln und Knospen, was zu verkrüppelten Pflanzenteilen, kümmernden Pflanzen und eingerollten Blättern führt. Ein untrügliches Zeichen für Blattlausbefall an Rosen sind auch die Ameisenstraßen, die entlang der Zweige führen: Der klebrige Honigtau der Blattläuse wird von den Ameisen „gemolken“. Die gute Nachricht: Auch wenn der Anblick ganzer Blattlausnester ein Gefühl der Panik auslöst, so sind die letztendlichen Schäden an Ihren Rosen vergleichsweise gering. Glücklicherweise gibt es gleich mehrere Arten, wie Sie den Blattläusen auf den Pelz rücken können. Bewährt haben sich insbesondere Präparate auf Neem-Basis.

Wer gegen die Blattläuse vorgehen möchte, hat folgende Möglichkeiten:

Neudorff Neudosan AF Neu Blattlausfrei: Das rein biologische Mittel auf Basis von Kaliseife ist einfach anzuwenden und wirkt nicht nur gegen Blattläuse auf Rosen, sondern auch auf Obst, Gemüse und Zierpflanzen. Marienkäfer, Bienen, Florfliegen und Schlupfwespen werden geschont. Wichtig ist, dass Sie das Mittel wirklich tropfnass aufbringen: Blätter und Knospen sollten also intensiv eingesprüht werden, und zwar Ober- und Unterseite. Neudosan wird als 250 ml Flasche zum Selbstanmischen und als 500 ml Flasche inklusive Sprüher für rund 12 Euro angeboten.

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Neudorff Neem Plus Schädlingsfrei: Die Pflanzenschutz-Neuheit von Neudorff basiert auf Neem-Öl und Raps-Öl. Das Insektizid kann zur Bekämpfung von Blattläusen, Schmierläusen, Wollläusen, Spinnmilben, Schildläusen und vielen anderen Schädlingen eingesetzt werden. Die Kombination beider Öle bekämpft sowohl die Larven und Eier als auch die ausgewachsenen Insekten. Neudorff Neem Plus bekommen Sie im Handel in der 100-ml-Packung für ca. 9 Euro oder als 200-ml-Flasche für rund 13 Euro.

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Gartenbrause: Ein scharfer Strahl aus Ihrer Gartenbrause wäscht die Blattläuse von den Blättern und Knospen – eine einfache Sofortmaßnahme, die aber je nach Befall zeitaufwändig ist. Allerdings ist dies eine nachhaltige und wirksame Methode, denn die Blattläuse gelangen nicht von alleine wieder auf die Pflanze.

 

Vorbeugend können Sie natürlich auch etwas gegen Blattläuse an Rosen tun:

  • Nicht ohne Grund gilt Lavendel als idealer Rosenbegleiter. Die ätherischen Öle wirken abschreckend auf Blattläuse und andere Schädlinge – allzu große Wunderdinge sollten Sie davon aber ebensowenig erwarten wie von anderen Klassikern wie Allium (Zierlauch), Knoblauch oder Zwiebeln.
  • Richten Sie ein Insektenhotel ein: Marienkäfer, Florfliegen, Schlupfwespen und Ohrwürmer (Ohrenkneifer bzw. Ohrenkriecher) sind die natürlichen Feinde der Blattläufe und machen sich mit Begeisterung über die Larven der Blattläuse. Mehrere hundert Stück vertilgt ein Marienkäfer – und zwar pro Tag! Auf diese Weise lässt der Blattlausbefall bereits im Juni wieder stark nach.
  • Sorgen Sie für hinreichend Abstand zwischen den Rosenstöcken und wählen Sie einen geeigneten Standort, wie er für Rosen grundsätzlich empfohlen wird: sonnig und luftig.
  • Übertreiben Sie es nicht mit der Düngung – frei nach dem Motto „Viel hilft viel“. Das Gegenteil ist richtig, denn zu viele Nährstoffe schwächen die Pflanze und sorgen für eine höhere Anfälligkeit gegenüber Schädlingen.

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